Leibnitz

Allgemeines

Hat man sich entschlossen, Tauchen zu erlernen, wird man zwangsläufig auch mit der Frage  des Ausbildungssystems konfrontiert.

Egal für welchen Ausbildungsverband (system) man sich entscheidet, ob für das amerikanische System nach PADI oder einem europäischen System CEDIP, 1.ÖBV (Österreichischer Berufstauchlehrerverband) oder einem nationalen Mitgliedsverband der CMAS ( in Österreich TSVÖ), der Kursteilnehmer erhält am Ende in der Regel ein internationales Zertifikat, welches bis auf wenige Ausnahmen vom anderen Verband und von allen anderen unzähligen, mehr oder weniger bekannten und am Markt agierenden Ausbildungssystemen anerkannt wird.

Ein Zertifikat besagt, dass der Kursteilnehmer SCUBA -Diving, also das Tauchen mit Presslufttauchgerät, eigenverantwortlich ausüben kann. Und genau hier liegt das Problem. Keiner, der jemals Tauchen gelernt hat, wird behaupten können, dass er das Tauchen, nach Beendigung der Tauchausbildung, unter allen Umständen und in allen Situationen beherrscht hat.

Die Steirische Wasser-Rettung verfügt über staatlich geprüfte und ermächtigte Tauchlehrer, und ist in der Lage zwei Ausbildungsschienen anzubieten:

1.      Ausbildungen nach der CMAS (TSVÖ)

2.      Ausbildungen nach dem 1. ÖBV (CEDIP)

Ausbildungsverlauf

Unabhängig des Ausbildungssystems erfolgt die Grundausbildung im Hallen- oder Freibad.
Am Anfang steht die Ausbildung mit der Maske, Schnorchel und Flossen (ABC-Ausrüstung) am Programm. Nach absolvierter ABC-Ausbildung wird die Gerätetauchausbildung in Angriff genommen.